EDDIE KOLD IN CHICAGO, APRIL 2006

 

Seit 1986 besuche ich die Metropole am Lake Michigan . In den Jahren 1989-1994 lebte ich fast dauerhaft als Musiker dort. Seit einigen Jahren beschränke ich mich auf regelmäßige Besuche, um meine Bluesbatterien aufzuladen.

Höhepunkte 2006

10.4. THE FLAMINGO, 6641 S. Cottage Grove

Gleich am ersten Abend traf ich alte Bekannte und neue Talente. Im Flamingo trat die Band des Bassisten  JIMMY PRYOR   mit dem Pianisten CRUMAR auf. Gäste waren u.a, LEE SHOT WILLIAMS und BOBBY JONZ. Außerdem durfte ich JOHNNIE LAWS bei ein paar Stücken begleiten - smooth vocals und nette Balladen a la Brook Benton!

 

       JOHNNIE LAWS an der Theke

Später stattete ich BILLY BRANCH einen Besuch ab, wo ich kurz mit TRE den Gitarrenpart übernehmen durfte. Die SONS OF THE BLUES (SOB) spielen seit Jahren montags at ARTIS´S, 87th and Kimbark.

11.4. BLUE CHICAGO  on Clark /  RED PEPPER LOUNGE  428 E. 87th

Dienstags ist zurzeit wenig los auf der South Side, deshalb besuchte ich die North Side. Nach Studium des Readers entschied ich mich, NELLIE TIGER TRAVIS und CHARLIE LOVE zu besuchen. Beide kenne ich schon lange und Nellie traf ich 2005 beim Porretta Soul Fest. Das Ambiente im BLUE CHICAGO ist zwar nicht so, wie es der Bluesfan erwartet (das kam später) aber die Musik kann es schon sein. CHARLIE LOVE & THE SILKY SMOOTH BAND spielt seit 18 (!) Jahren regelmäßig (wöchentlich mindestens einmal) die Kingston Mines. Das heißt schon etwas bei der Konkurrenz dort. NELLIE traf ich 1992 erstmals, als sie in Chicago startete. Inzwischen ist sie mit dem Drummer TIM AUSTIN (ua ehem. BUDDY GUY, JIMMY JOHNSON uvam.) verheiratet.

                           CHARLIE LOVE im BLUE CHICAGO

 

Sessions sind in diesen Downtown-Touristen-Clubs verpönt. Das mag  man nicht. Geno, der Besitzer, hat es auch nicht gerne wenn viele weiße Musiker in der Band mitspielen. Das musste ich als Mitglied der ZORA YOUNG BAND verspüren. Er sprach Zora anfangs immer wieder darauf an - wir hatten immerhin einen regelmäßigen Gig dort. Nach einer Weile hörte er mit den Beschwerden auf und ließ mich. Wahrscheinlich hatte ihn mein Spiel überzeugt...

Eine Neuentdeckung für mich war der phantastische JOE BARR, Pianist und Sänger im Teddy-Pendergrass-Stil. Ihn konnte ich öfters hören, erstmals an diesem Dienstag. Den "Red Pepper" kannte ich bisher noch nicht. Vorne in der Lounge waren ein normaler Club mit 2 Theken und hinter den Toiletten im hinteren Teil der Bar befand sich der Raum für Live-Musik - ohne Fenster mit niedriger Decke. Da ich hier - auf der tiefsten black South Side niemanden kannte und die Band gerade pausierte kam ich mir zunächst etwas fehl am Platze vor. Immerhin startete JOE bald einen phantastischen Set mit Teddy Pendergrass-, Tyrone Davis- und O´Jays - Stücken. Da ging dem Zuhörer das Herz auf! (Straighte 12-Takt-Bluesliebhaber sind hier verkehrt). Immer wieder ging er durch das Publikum ohne Mikrophon um zu flirten, predigen und zu singen. Wer holt ihn nach Europa?  An der Gitarre übrigens Osee ANDERSON, Insider kennen dieses korpulenten Mann, der auch bei den CHICAGO R&B-KINGS spielt und LONNIE BROOKS auf einigen Scheiben begleitete.

  JOE BARR, a LADIES MAN   JOE BARR & SOUL PURPOSE

 

12.4.  CHECKERBOARD LOUNGE  5201 Harper Court 

 

Wer vom CHECKERBOARD spricht denkt meist an Buddy  Guy´s Live-CD, die er dort aufgenommen hatte. L.C. Thurman war damals in den 1980ern Mitbesitzer. Als Buddy einmal von einer Tournee zurückkehrte war LC der einzige Besitzer - so die Legende. Wie dem auch sei, der originale CHECKERBOARD LOUNGE befand sich auf Chicago´s 43rd Street in einer ziemlich heruntergekommenen schwarzen Nachbarschaft. Projects und verfallene Häuser, da hält man sich nicht gerne auf. Die ROLLING STONES haben hier einmal MUDDY WATERS aufgenommen, der Bootleg ist inzwischen gut zu bekommen, das verstärkte natürlich den Ruhm dieses Clubs. Vor ein paar Jahren musste L.C. seinen Club schließen. Auf den Straßen der in den 50ern stark belebten 43rd und 47th Street war damit der letzte Bluesclub geschlossen worden. Die Universität im nicht sehr weit entfernten (mixed) Stadtteil Hyde Park bemühte sich und stellte LC im Harper Court in der 52nd Street Räumlichkeiten zur Verfügung. Leider ist der Club recht groß, sehr schick eingerichtet und extrem teuer (4 $ für ein amerikanisches Bier)! Die Universität hat auch schon Beschwerden geschrieben, das Studentenklientel, das jetzt nicht mehr in die 43rd Street fahren muss, verweigert den Club wegen der hohen Preise. So befinden sich auch hier eher Schwarze im Publikum - allerdings Leute mit Geld.

   So sieht´s aus im CHECKERBOARD.   L.V. BANKS im CHECKERBOARD.

Kaum war ich drin traf ich L.V. BANKS, der an der Tür saß. Ihm geht es gut - nur hätte er gerne mehr Gigs. 1991/92 spielte ich lange mit ihm Sonntags im TAM TAM LOUNGE an der 112 Straße.

VANCE GUITAR KELLY war gerade von einer Europatournee zurückgekehrt und spendierte Food und natürlich gute Musik.

  VANCE im Gespräch.   VANCE auf der Bühne.

Für meinen Geschmack mischt er zurzeit zuviel verzerrte Gitarre und Rocksongs in seinen Stil. Santana, Reggae und Prince sind dann doch für 45 Minuten harter Tobak. Gerne höre ich ihn Blues und Soul-Songs singen. Natürlich ist er ein fantastischer Gitarrist und es lohnt sich immer, ein Konzert mit ihm zu besuchen. ROLF SCHUBERT aus Köln holt ihn dankenswerterweise regelmäßig nach Deutschland. Unbedingt anschauen!

Mit seinem Plattenvertrag mit Wolf ist er zufrieden, ja dankbar, denn die hätten ihn ja schließlich bekannt gemacht. Über Geschmack lässt sich ja vortrefflich streiten, aber die letzte CD von ihm wurde ja bereits von Klaus Killian sehr kritisch bewertet. Vielleicht liegt es auch an Vance´s Planung vor dem Aufnahmetermin - meist bespricht man im Studio die Songs. Klar, dass dann viele Standards zusammenkommen...

Mit Vance spielte ich 1/2 Jahr bevor er seine erste CD aufnahm. Da musste ich die USA leider verlassen...

13.4. GENO´s PLACE  ca. 127th/Ashland  und CHECKERBOARD

Mein Freund WALTER SCOTT, Gitarrist und Bandleader der weltberühmten CHI-LITES, erzählte mir, dass er heute NELLIE TRAVIS begleitet. Also fuhr ich hin und hörte eine wirklich All-Star-Band in genau diesem Sinne: jeder der Musiker hat bereits Großes erreicht und ist ein Könner an seinem Instrument.

  WALTER SCOTT

 

WALTER kenne ich seit Urzeiten aus der Band seines Bruders BUDDY SCOTT, der leider viel zu früh verstarb. Dort lernte ich die Feinheiten des Soul-Blues kennen. WALTER spielte Gitarre, ebenso GRADY APPLEWHITE und BUDDY - und ich dazwischen. Jeder verfolgte eine andere Idee auf der Gitarre und wehe, man kopierte einen der drei!!! Ich lernte unheimlich viel. Das war 1989/90. WALTER gründete zwischenzeitlich mit deinem Bruder HOWARD SCOTT die SCOTT BROS. WORLD BAND, die überall in Chicago spielten und ein breites Repertoire hatten. Das Besondere an WALTER ist, dass er nicht einfach ein Stück von Anfang bis Ende spielt, nein. Er glaubt an Arrangements, es gibt Vorspiele und Nachspiele. Selbst wenn er ein Stück nachspielt hat es immer den besonderen WALTER-SCOTT- Touch. Ein echter Könner! 

Am Keyboard spielt RONNIE HICKS - der ex-Leader der MASHEEN COMPANY! What a band! Da geht kaum etwas drüber! Sie begleiteten alle Großen des Soul-Blues - ARTIE WHITE, CICERO BLAKE uvam. Leider löste er vorübergehend diese Band auf weil der Drummer (Lester Holmes ?) starb. Das ist wirklich schade, da es in Chicago fast nur noch Session-Bands gibt, die oft nicht gut eingespielt sind. Ausnahmen waren ja MASHEEN, WORLD BAND oder die Band um den grandiosen Gitarristen und Sänger HOLLYWOOD SCOTT (Buddy´s Sohn) PLATINUM.

Am Bass mein alter Freund JOHNNIE REED. Der begleitet u.a. CHARLES WILSON, VANCE KELLY oder JO JO MURRAY. Ein toller Typ!

JOHNNIE REED an der Theke.

Den Schlagzeuger kannte ich nicht. Und gesungen hat Miss NELLIE TIGER TRAVIS.

   NELLIE @ Geno´s.

 

Nach zwei guten Sets mit eigenen Arrangements und einigen eigenen Songs fuhr ich gen Norden zum Checkerboard. Dort spielte erneut JOE BARR and SOUL PURPOSE.

 

15.4. TOMMY McCRACKEN at LEGENDS /LEE´s UNLEADED  7401 S. South Chicago Ave./ CHECKERBOARD

Tagsüber besuchte ich u.a. den neuen Millenium Park, der nahe dem ART INSTITUTE dem Central Park in New York Konkurrenz machen soll. Na ja, so groß ist er nicht. Immerhin haben mir ein paar Skulpturen sehr gefallen:

 

Ein Besuch lohnt immer! Später besuchte ich den Jazz Record Mart, der mal wieder umgezogen war. Jetzt befindet sich dieser CD-Laden 25 E. Illinois. gerade neben der Michigan Ave. Leider konnte ich viele CDs hier nicht erhalten, Künstler wie BOBBY RUSH oder Denise LaSALLE setzen eher auf Direktvertrieb über die eigene Website. Auch bei Dr WAX, 2nd Hand-Laden, konnte ich nicht fündig werden. Die Denise LaSALLE DVD und die neuen Bobby RUSH CDs gab es in Chicago nicht. In den schwarzen Nachbarschaften verschwinden leider auch die Händler aus dem Straßenbild. So konnte ich bisher immer bei Jimmy´s (87th/Ashland) viele CDs erhalten. Letzte Bastion ist wohl der große Händler auf der West Side Out of the Past (ca 4500 W. Madison) den ich diesmal nicht besuchen konnte.

Über BUDDY GUY wurde vorher schon berichtet. Sein neuer Club befindet sich im südlichen Downtown-Bereich (754 S. Wabash) parallel zur Michigan Avenue. Dort spielten an diesem Abend TOMMY McCRACKEN mit seiner all-white-Band und Bob MARGOLIN mit den alt-Chicago-Größen WILLIE BIG EYES SMITH und BOB STROGER. Ich bin eigentlich dorthin, weil ich ROBERT PASENKO, den Schlagzeuger von McCRACKEN gut kenne. Er vermittelte mir den Eintritt dort. McCRACKEN macht eine gute Show im Stile James BROWNs. Leider konnte ihm die Band nicht immer folgen, der Gesamteindruck ist daher negativ. Er sollte sich einmal nach einer guten Band umschauen, Potential zu höherem Bekanntheitgrade hat er sicher. Übrigens, auch ein Künstler den im schwarzen Chicago kein Mensch kennt. Das gilt auch für MARGOLIN, dessen altertümlichen Stil ich nicht bevorzuge, allerdings ist es immer wieder ein Genuss BIG EYES SMITH am Schlagzeug zu hören.

  TOMMY McCRACKEN at Legends.

Und schon gings wieder auf die South Side. Lee´s Unleaded Blues (7401 S. South Chicago) war immer eine beliebte Adresse. SON SEALS startete hier in den 70ern als der Club noch QUEEN BEE´s hieß. Miss Lee, die Namensgeberin des Clubs, lebt seit ein paar Jahren wieder in Mississippi. Sie hat ihr Geld mit dem Club gemacht. Fast 10 Jahre spielte hier an jedem Wochenende der grandiose BUDDY SCOTT mit seiner Lebensgefährtin PAT SCOTT, die man noch immer in Clubs wie dem Blue Chicago erleben kann. BUDDY gilt als Vaterfigur - unter seinen Fittichen erstrahlten viele Talente zu Glanz. Ähnlich wie WALTER SCOTT hat auch BUDDY immer seine eigene Version von alten Klassikern und neuen Hits präsentiert. Er ist übrigens der Vater von HOLLYWOOD SCOTT, der lange der Bandleader der TYRONE DAVIS BAND war und noch heute als PLATINUM BAND u.a. OTIS CLAY, CICERO BLAKE oder andere Stars des Southern Soul perfekt begleitet.

 

 

HOLLYWOOD SCOTT, Bandleader der PLATINUM BAND

 

BUDDY ist lange tot, seit ein paar Jahren spielt JOHNNIE DRUMMER am Wochenende auf. Leider wurde inzwischen der gesamte Club verändert im Stile eines Rockclubs mit großen, lärmenden Boxen und wenig Gemütlichkeit. Schade, schade. Ohne Hörschutz kann man Lee´s nicht mehr betreten...

     

Impressionen von Lee´s: Johnnie Drummer & Band/ Chris Harper, Johnnie & Ed Kold/ Ed & Gaylord / Gaylord, Arkansas Belly Roller / BOBBY JONZ

Ich traf dort CHRIS HARPER, Schweizer Mundharmonikaspieler, der gerade eine CD in Chicago abmischte. GAYLORD, den Arkansas Belly Roller kenne ich fast zwanzig Jahre. Ein netter Typ, immer für einen Witz gut, der alte Muddy-Waters-Klassiker singt. Bobby JONZ verdanken wir einige sehr schöne CDs auf  Ace, ua. den Hit "in The Mood For Love". Außerdem war noch Lee Shot WILLIAMS an diesem Abend zugegen. Ihn hatte ich leider verpasst.

Später im Checkerboard konnte ich noch einen kurzen Set VANCE KELLY hören.

 

16.4. Im Sinne des Jazz unterwegs

Tagsüber fotografierte ich das Haus von MUDDY WATERS, 4339 S. Lake Park. Immerhin ist es ein Landmark. Vor dem Haus stehen einige Infos zu Muddy.

 

 

Hier wohnte der King des Blues, MUDDY WATERS.

An der Ecke 47th/King Drive befand sich in den 50er/60er Jahren das legendäre REGAL THEATRE (B.B. King at the Regal). Nach dem Abriss war dies eine etwas tote Ecke. Mit Hilfe des legendären LOU RAWLS und einigen Politikern konnte hier das HAROLD WASHINGTON THEATRE aufgebaut werden. Gegenüber befindet sich ein afro-amer. Kulturzentrum mit Restaurant, Buchladen und schwarzem Schnick-Schnack. Fragt sich nur, wer dort hingeht. Die Menschen in der Nachbarschaft können sich dies nicht leisten...

Ein großes Teil...

HAROLD WASHINGTON war Mayor in Chicago zu einer Zeit, als es der Stadt nicht gut ging. Er hatte von Beginn an einen schweren Stand.

Abends besuchte ich verschiedene Jazz-Sessions auf der South Side. Alles ohne große Namen mit guter Musik. Außerdem besuchte ich meinen alten Freund TRE, der mit Moses RUTUES (SOB) bei Artis ´s  spielte. Dort konnte ich Miss DELORES SCOTT begleiten.

  Delores & Eddie Kold   Tre

 

17.4. The Flamingo / Artis´s

An diesem Montag war die Wiederholung der Vorwoche angesagt. Die Session im Flamingo hatte mir doch gut gefallen. Und wieder traf ich ein paar alte Bekannte.

JOHNNIE LAWS   HOWARD SCOTT  JUNKYARD DAWG Live

HOWARD SCOTT ist ein Bruder von Walter und von Buddy Scott. Er ist ein Sänger und Songwriter, der ua. für Garland GREEN Songs geschrieben hat. Er erzählte mir, dass er zurzeit auf eine Menge Geld wartet ... da wünsche ich ihm viel Glück! JUNKYARD DAWG verlor ein Bein bei einem Straßenbahnunfall. Er humpelt also immer auf Krücken zur Bühne. Aber dann legt er los, selten hat mich eine Version von LATIMORE´s STRAIGHTEN IT OUT mehr gepackt als bei ihm. Und das singen viele!

Später bei Artis´s hörte ich PHIL GUY, wo er mit der BILLY BRANCH BAND spielte. Er stellt gerade sein neues Album mit einem Gastbeitrag seines Bruders BUDDY vor - The Real Blues Brothers.

PHIL GUY in Aktion.

 

18.4. zum Abschluss: Gitarrenjazz in der Green Mill und JOE BARR im Red PEPPER

Am letzten Abend traf ich ZORA YOUNG, die ich ein Jahr lang begleiten durfte. Mit ihr war ich u.a. auf US- und Kanadatournee (1991) und Benelux (1992). Noch heute habe ich ein herzliches Verhältnis zu ihr. Gerade hat sie ihr zweites Album für Delmark herausgebracht "Tore Up From The Floor U". Inzwischen singt sie mehr Soul, wie sie mir sagte ist das die Musik, mit der sie groß wurde. In der Green Mill spielte übrigens Alphonso Ponticelli, ein grandioser junger Gitarrist, der im Stile Django Reinhardts spielt.

ZORA YOUNG vor der GREEN MILL.

Unknown Guestsinger bei Joe BARR.

Wieder ging die Zeit in Chicago schnell vorbei. Noch ein paar Buchtipps:

"Chicago Blues: Portraits and Stories (Music in American Life (Paperback))"
David Whiteis; Taschenbuch

Habe ich mit Whiteis nur durchgeblättert, klingt aber sehr spannend, da aktuelle Bluesleute interviewt werden.

 

"Blue Chicago" The Search for Authenticity in Urban Blues Clubs

David Grazian

Eine z.T. etwas obskure Untersuchung über Authentizität - von allerlei Aspekten aus betrachtet. Mit interessanten Infos über die Entstehung der North Side Blues Clubs, die Veränderung der Viertel im Norden und Downtown und die daraus resultierenden, besseren Arbeitsmöglichkeiten für Bluesmen.